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Trockene Haut

Gesundheitsratgeber

Wenn die Haut spannt und juckt

Wie ein Mantel umhüllt die Haut den ganzen Körper. Sie ist unser grösstes Schutz- und Sinnesorgan. Doch wenn sich trockene Stellen bilden, gefährden diese die wichtige Schutzbarriere. Fragen Sie deshalb in Ihrer Rotpunkt Apotheke nach und lassen Sie sich beraten.

Symptome:

Trockene Haut zeigt sich durch raue und rissige Stellen, Schuppenbildung, Rötungen und Jucken. Trockene Haut ist sehr feinporig, spröde, gespannt und fühlt sich an wie Pergament. Bei sehr trockener Haut können sich sogar entzündliche Risse bilden.

Ursachen:

Trockene Haut entsteht durch eine zu geringe Fettproduktion der Talgdrüsen in der Haut und eine gestörte Feuchtigkeitsregulation. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Im Winter ist es die Kälte draussen und die trockene Heizungsluft drinnen, welche die Haut austrocknen. Bei Temperaturen unter 8 Grad Celsius verringert sich die Produktion der Talgdrüsen, die für den schützenden Fettfilm der Haut zuständig sind. Im Sommer führen häufiges Duschen, zuviel Sonneneinstrahlung und das Chlorwasser in der Badi zu einer Austrocknung der Haut. Auch lange Bäder und irritierende Seifen greifen den Schutzfilm an. An den besonders exponierten Händen führen auch Putzmittel und starke Beanspruchung zu trockener Haut. Aber auch zuwenig Trinken, Änderungen im Hormonhaushalt,  Medikamente oder innere Erkrankungen können die Entstehung trockener Haut begünstigen und zu den genannten Symptomen führen. Auch Hautkrankheiten wie beispielsweise Neurodermitis, verschiedene Formen von Ekzemen oder Schuppenflechte zeigen ein trockenes Hautbild. Die Rotpunkt Apothekerin oder der Apotheker helfen bei der Triage.

Wie können Sie trockener Haut vorbeugen?

Die Haut sollte als das behandelt werden, was sie ist: Ein wertvolles Schutzorgan, zu dem wir Sorge tragen müssen. Denn ist die wichtige Hautbarriere geschwächt können Schadstoffe und Mikroorganismen leichter in den Körper eindringen. Auch begünstigt der Wasserverlust über geschädigte Haut das Entstehen von Ekzemen und juckenden Beschwerden. Vorbeugen ist daher besser als Therapie.

  • Zum Waschen sollten nur sanfte und auf den leicht saueren pH-Wert der Haut abgestimmte Mittel verwendet werden.
  • Im Winter empfiehlt sich zur Pflege ein nährendes Pflegeprodukt mit hohem Lipidanteil (Wasser in Öl Emulsionen), das der Haut hilft, die Feuchtigkeit zu speichern.
  • Im Sommer soll der Haut vor allem Feuchtigkeit zugefügt werden, also eine stark wasserhaltige Crème verwenden (Öl in Wasser Emulsionen).
  • Die Hände brauchen besondere Beachtung, da sie stark beansprucht werden. Häufiges eincrèmen ist im Sommer und Winter Pflicht. Bei Putzarbeiten besser Handschuhe tragen, ebenso im Winter, um die Haut an den Händen nicht zusätzlich zu strapazieren.

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