Reisen im Auto

Andere Länder - andere Vorschriften. Zum Teil werden nur 0 Promille Alkohol im Blut toleriert.
Andere Länder - andere Vorschriften. Zum Teil werden nur 0 Promille Alkohol im Blut toleriert.

Der Fahrer und Ihr Fahrzeug sollten in Top-Zustand sein. Gönnen Sie sich regelmässige Ruhepausen und verzichten Sie auf Alkohol. In gewissen Ländern werden nur 0 Promille Alkohol im Blut toleriert.

Damit Sie als Chauffeur munter bleiben, essen Sie nicht allzu üppig, denn mit vollem Bauch steigt die Gefahr, auf monotonen Strecken einzunicken. Machen Sie auch unterwegs öfter mal einen "Boxenstopp", um Ihr Auto zu kontrollieren und Pannen zu vermeiden. Wenn Sie einen Wagen mieten, prüfen Sie bei der Übernahme Reifen und Sicherheitsgurten. Im Ausland herrschen andere Sitten und Bräuche - auch auf den Strassen. Defensiv fahren ist darum die sicherste Devise.

Während Sie sich voll auf den Verkehr konzentrieren, übernimmt Ihr Mitfahrer das Kartenlesen. In Entwicklungsländern sind Nachtfahrten keine gute Idee, denn unbeleuchtete Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer, die ohne Licht fahren, vergrössern das Unfallrisiko. Verkehrsunfälle sind in diesen Ländern die häufigste Todesursache.

Als Mitfahrer richten Sie sich möglichst bequem ein, tragen aber trotzdem, auf Vorder- wie Rücksitz, den Sicherheitsgurt. Sind Sie durch Gepäcksstücke eingeengt, gehen Sie alle paar Stunden einige Schritte, um die Gefahr von Venenthrombosen zu vermeiden. Wird Ihnen beim Fahren leicht übel, führen Sie ein Medikament in Ihrer Reiseapo- theke mit, das Sie am besten schon vorbeugend einnehmen.

Sicher entscheiden Sie sich für das Präparat, mit dem Sie die besten Erfahrungen gemacht haben. Oft hilft es auch schon, sich bequem hinzusetzen, enge Kleidungsstücke zu lösen und für ausreichende Lüftung zu sorgen.

Sind Sie sehr anfällig für Reisekrankheiten, dann meiden Sie Reisen auf kleinen Schiffen und die hinteren Sitze von Bussen.


Reisen im Flugzeug

Sauerstoffmangel im Flugzeug ist heutzutage kein Thema mehr. Auch auf 12 000 m ü.M. entspricht das Sauerstoffangebot im Flugzeug etwa der Höhe von 2 000 m ü.M.. Die Luftdruckveränderung im Flugzeug ist kaum wahrzunehmen. Es sei denn, Sie sind erkältet, dann kann sich durch das Anschwellen der Schleimhäute die Verbindung von Rachen und Mittelohr verschliessen. Der zunehmende Aussendruck beim Landen würde Sie dann im Ohr schmerzen. Am besten Sie sorgen vor mit Nasensprays, aber auch Kauen und Gähnen hilft, den Druck zu lindern. Die trockene Kabinenluft bewirkt zudem ein Austrocknen der Nasenschleimhäute, dagegen hilft eine befeuchtende Nasensalbe.

Mit ein paar einfachen Vorkehrungen verhindern Sie Durchblutungsstörungen Ihrer Beine durch das lange Sitzen. Schränken Sie Ihre Beinfreiheit nicht durch Gepäckstücke ein, lockern Sie Ihre Muskeln durch ein paar Übungen im Sitzen oder stehen Sie auf und gehen ein paar Schritte. Trinken Sie reichlich (alkoholische Getränke mit Mass!). Kompressionsstrümpfe helfen Ihnen bei Venenleiden.

Kaugummi kauen hilft beim Druckausgleich und beugt möglichen Ohrenschmerzen vor.
Kaugummi kauen hilft beim Druckausgleich und beugt möglichen Ohrenschmerzen vor.
Kleine Nickerchen während dem Flug beugen dem "Jet lag" vor.
Kleine Nickerchen während dem Flug beugen dem "Jet lag" vor.

Der "Jet lag" trifft Sie nach dem Überfliegen mehrerer Zeitzonen mit Erschöpfung und Schlaflosigkeit, denn Ihre innere Uhr stimmt nicht mehr mit der Ortszeit überein. Kleine Nickerchen im Flugzeug, nach der Ankunft und vor Ort helfen so schnell wie möglich den neuen Lebensrhythmus zu übernehmen (inkl. Licht- und Sonnenexposition).

Alle Medikamente für die Reise führen Sie am besten im Handgepäck mit. Ist deren Einnahme zeitlich streng vorgeschrieben (z.B. Insulin, Antibabypille), besprechen Sie vor Ihrer Abreise mit dem Rotpunkt Apotheker, wie die Anwendung bei grossen zeitlichen Verschiebungen erfolgen soll.

Finden sie Ihre Rotpunkt Apotheke aus 99 Standorten