Reisen und Klima

Eine Sonnencrème mit ausreichendem, dem Hauttyp angepasstem Schutzfaktor sollte auf keinen Fall im Reisegepäck fehlen.
Eine Sonnencrème mit ausreichendem, dem Hauttyp angepasstem Schutzfaktor sollte auf keinen Fall im Reisegepäck fehlen.

Reisen in wärmere Gefilde sind besonders beliebt. So richtig Sonne tanken tut auch Körper und Seele gut. Aufgepasst aber vor zuviel Sonneneinstrahlung und den Gefahren in feuchtheissem Klima, wo es eventuelle eine Malariaprophylaxe braucht.

Endlich Ferien und gemütlich am Strand liegen. Aber: Hüten Sie sich vor Sonnenbrand. Sich ohne ausreichenden Schutz an die Sonne zu legen, ist ein Leichtsinn! Er schadet der Haut, lässt sie vorzeitig altern und erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Sonnencrème mit ausreichendem, dem Hauttyp angepasstem Schutzfaktor ist Pflicht. Ebenso Sonnenhut und –brille. Um Hautreizungen und Hautpilzbefall zu vermeiden, trägt man am besten leichte Baumwollwäsche. Tägliches Duschen und sorgfältiges Abtrocknen ist wichtig. Kleine Kinder und übergewichtige Personen behandeln ausserdem empfindliche Hautstellen mit Puder.

Ganz anders ist das Klima in grossen Wüsten: tagsüber ist es trocken und heiss, nachts aber empfindlich kühl. Auch hier ist Sonnenschutz unbedingt nötig. Und wichtig auch, etwas Warmes zum Überziehen dabei zu haben, um eine Erkältung zu vermeiden. Das gilt auch für klimatisierte Räumen und das Flugzeug. Ein Pullover gehört immer ins (Hand-) Gepäck.


Reisen in Malariagebiete

Weibliche Stechmücken der Gattung Anopheles können Malariaerreger übertragen, die diese gefährlichen Infektionskrankheiten in Ihre Blutbahn einbringen.

Die Krankheit tritt etwa sechs tage nach einem Stich auf und zeigt sich mit Symptomen, die einer Grippe ähneln: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, eventuell auch Durchfall, Erbrechen und Schüttelfrost. Wenn Sie in einem Malariagebiet sind, sollten sie einen Arzt konsultieren. Malaria kann unbehandelt innert kurzer Zeit zu einer lebensbedrohlichen Situation führen.

So können Sie Malaria vorbeugen:

Einen Impfstoff gegen die Malaria gibt es nicht. Die Mücken stechen vor allem in der Dämmerung bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. In dieser Zeit unbedingt lange Hosen und langärmlige Hemden oder Blusen tragen und den Körper mit Insektenspray einsprühen. In der Nacht wenn möglich in einem Zimmer mit Mückengittern an Türen und Fenstern oder unter einem Moskitonetz verbringen. Vor dem Schlafen ebenfalls nochmals Insektenspray anwenden. Praktisch zum mitnehmen und hilfreich sind auch Rauchspiralen. Keinen garantierten Schutz, aber eine sehr wirksame Abwehr gegen die Malaria bauen Sie mit Medikamenten auf. Folgen Sie genau den Vorschriften Ihres Arztes und lassen Sie sich in der Rotpunkt Apotheke beraten.

Mückenschutz im Schlaf. Die Nacht wenn möglich unter einem Moskitonetz verbringen.
Mückenschutz im Schlaf. Die Nacht wenn möglich unter einem Moskitonetz verbringen.
Rauchspiralen halten die Mücken fern.
Rauchspiralen halten die Mücken fern.

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