In den letzten paar Monaten hat die Tigermücke das Sommerloch der Medien gefüllt – zusammen mit dem Kaiman im Hallwilersee. Während der Kaiman sich aber vermutlich als Wels entpuppte, welcher einen Haubentaucher frass, bleibt uns die Tigermücke erhalten. Und mit ihr die Frage, wie gefährlich diese für unsere Gesundheit ist.

Tigermücken können Krankheiten wie Zika oder das Dengue-Fieber übertragen. Dafür muss eine Mücke jedoch zuerst einen Menschen gestochen haben, der bereits den Virus hat. In der Schweiz ist das jedoch sehr unwahrscheinlich und bis anhin sind auch keine solche Fälle bekannt. Wird man von einer Tigermücke gestochen, sollte man deshalb zuerst einfach ein paar Tage zuwarten. Zeigen sich danach Fieber oder ungewohnte Beschwerden, kann der Arzt aufgesucht werden.

Tigermückenstiche werden jedoch oft von starken Reaktionen bei der Einstichstelle begleitet. Dabei wird die Haut dick, rot und schmerzt. Es handelt sich um eine allergische Reaktion und es kann deshalb viel länger dauern, bis diese wieder abklingt. Bei solchen Reaktionen hilft es, dieselben Mittel zu verwenden, wie sie bei einem Bienen- oder Wespenstich eingesetzt werden. Helfen diese nicht, sollte eine Apotheke aufgesucht werden. Der oder die ApothekerIn kann Ihnen weiterhelfen oder empfiehlt Ihnen – falls notwendig – einen Arztbesuch.

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